Meine Bilder entstehen oft in einem sehr weitgefassten Kontext verschiedener Ideen und Assoziationen. Konkreter Anlass bei diesem Bild war der plötzliche Tod eines nahestehenden Menschen. Zeitgleich wurden drei alten Kirschbäume vor meinem Atelierfenster gefällt. Anregung gaben aber auch Wolfgang Hilbigs Erzählung „Die Kunde von den Bäumen“, die vom Verschwinden einer Kirschbaumallee handelt, und das japanische Kirschblütenfest Hanami. Es geht um einander bedingende Gegensätze: Schönheit und Vergänglichkeit, Trauer und Freude, Dunkles und Helles. Der Titel verweist auf das Gloria Dei, den Lobgesang der christlichen Liturgie, hier bezogen auf die Kraft der Erneuerung und Wiederauferstehung der Natur.